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Schwarze Schafe

Wenn ein schwarzes Schaf geboren wird, fällt es unter seinen hellen Geschwistern auf und stößt beim Schäfer meist auf Ablehnung, da sich seine Wolle schlechter färben lässt und ein einziges dunkles Lamm die Wollqualität einer ganzen Herde verschlechtert.

Auch unter uns Menschen gibt es zahlreiche schwarze Schafe, und sie sind ebenfalls in der Mehrzahl unbeliebt.

Aber schwarze Schafe haben noch eine ganz andere Seite. Wie das hässliche Entenjunge, aus dem schließlich ein schöner Schwan wurde, mausern sich einige zu erfolgreichen Individuen oder gar Berühmtheiten mit besonderen Talenten und Ideen.

Zu diesem facettenreichen Thema werden bis 31. Oktober 2010 Texte gesucht, und zwar Geschichten, Gedichte, Haikus und Essays.

Auskunft und Kontakt: Gabriele Bensberg, E-Mail: g.bensberg@t-online.de

Hör mal hin
MÜNCHEN. 5.000, 3.000 und 2.000 Euro für die ersten drei Gewinner investiert das „Forum Gutes Hören“ in seinen zum 21. Mal ausgeschriebenen Publizistikpreis: „Faszination Hören“ heißt das diesjährige Motto und Journalistinnen und Journalisten aller Mediengattungen sind eingeladen, von Menschen oder Ereignissen zu schreiben, zu berichten und zu erzählen, die mit dem Hören zu tun haben. Ob Berichte, Fallstudien, Beiträge mit wissenschaftlichem Charakter – es geht darum zu vermitteln, welchen hohen Anteil an unserer Lebensqualität gutes Hören hat. Eine Fachjury entscheidet im September, welche Gewinner beim 55. Internationalen Hörgeräteakustiker-Kongress vom 13. bis 15. Oktober 2010 in Hannover bekanntgegeben werden. Einsendeschluss ist der 22. August. Bewerbungen an: Forum Gutes Hören, Pressestelle, Leopoldstraße 19, 80802 München. Tel. (089) 189 378 97-11, Fax (089) 189 378 97-12, E-Mail: presse@forum-gutes-hoeren.de, im Netz unter www.forum-gutes-hoeren.de.

Von Maulwürfen und anderen Wesen
LEIPZIG. Zum 100. Geburtstag Günter Eichs wurde der gleichnamige Preis der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig vor drei Jahren zum ersten Mal vergeben. Mit 10.000 Euro dotiert, soll er das Lebenswerk von Autorinnen und Autoren würdigen, die das Hörspiel lebendig halten und dessen Spektrum erweitert haben. Der VS, mit der Gattung Hörspiel eng verbunden, hat ein Vorschlagsrecht – nun bittet Heinrich Bleicher-Nagelsmann vom VS in ver.di, von diesem Vorschlags- und Nominierungsrecht regen Gebrauch zu machen und bis 20. August Vorschläge einzureichen. Das Schreiben soll die Biographie, ein ausführliches auf die Radioarbeiten spezifiziertes Werkverzeichnis und eine Begründung des Vorschlages enthalten. Für alle drei Komponenten des Vorschlags genügt eine einfache textliche Ausfertigung. Einsendungen an: Heinrich Bleicher-Nagelsmann, VS in ver.di, 10112 Berlin, E-Mail: vs@verdi.de. Die Preisverleihung ist am 27. Januar 2011 in Leipzig. Weitere Informationen unter www.leipziger-medienstiftung.de oder www.guenter-eich-preis.de.

Lisa legt los
MÜNCHEN. Der VS Bayern fördert seinen literarischen Nachwuchs mit einem Lehrgang vom 3. bis 8. August in Schrobenhausen. LISA nennt er sich, gekürzelt aus der Literarischen Sommerakademie Schrobenhausen. Dort werden in fünf Klassen bekannte Schriftsteller und Journalisten die Teilnehmer in Anfänger- und Fortgeschrittenenkursen unterstützen. Anmeldebedingungen und Informationen unter http://vs.verdi.de bzw. https://vs.verdi.de/aktuelles/seminare/schrobenhausen_10. Anmeldeschluss ist am 10. Juli.

Abgedreht
EISENBACH. Der Förderkreis Kreatives Eisenbach vergibt ein dreimonatiges Stipendium an freischaffende deutschsprachige Drehbuch-Autorinnen und -Autoren, an Studenten von Fachhochschule, Hochschule und Filmakademie für ein Drehbuch, einen Text oder ein Skript für Fernsehen, Film oder Theater unter dem Motto „Tatort Eisenbach“. Zudem ist eine rege Beteiligung am kulturellen Leben in Eisenbach gewünscht. Zur freien Unterkunft kommen 3.000 Euro Unterstützung. Bis 31. Oktober sollten Texte im Umfang von bis zu zehn DIN A4 Seiten, eventuell kleinere Filmszenen in Form von DVDs, CD-Roms in fünffacher Ausfertigung mit der Erlaubnis zur Veröffentlichung sowie eine gesonderte Bio-Bibliographie eingehen beim Förderkreis Kreatives Eisenbach e.V., Dr. Jürgen Holtz, Oberer Herrenberg 18, 79871 Eisenbach, Tel. (07657) 1861, E-Mail: juergen.holtz@googlemail.com, www.kreatives-eisenbach.de.

Es darf geklaut werden
MÜNCHEN. Der Herbert Utz Verlag schreibt unter dem Motto "Diebe" einen Kurzgeschichtenwettbewerb (max. 3 Seiten) aus. Der Beitrag muss ein selbstverfasstes, bisher unveröffentlichtes Werk in deutscher Sprache sein. Die Kurzgeschichte muss einen Titel tragen, der das Motto enthalten kann, aber auf keinen Fall nur "Diebe" lauten darf (Unterscheidbarkeit der Beiträge). Bis zum 30. November können bisher unveröffentlichte Beiträge (einmal in Papierform und einmal als Datei auf Diskette oder CD-ROM) eingesandt werden. Der Text muss anonymisiert eingehen, beigelegt werden sollte: Titel, Geburtsdatum, Kurzbiographie von 3-5 Zeilen. Die Preise: 1. Preis: 500 Euro in bar, 2. Preis: ein Buchpaket im Wert von 150 Euro, 3. Preis: ein Buchpaket im Wert von 100 Euro, 4.-10. Preis: Buchpakete im Wert von je 50 Euro. Einsendungen an: Literareon im Herbert Utz Verlag GmbH, Stichwort "Diebe", Adalbertstraße 57, 80799 München. Die besten Beiträge werden veröffentlicht.

Schreiben hinter Kostermauern
IRSEE. Im Programm der Sommerakademie der Schönen Künste in Kloster Irsee im Allgäu vom 31. Juli bis 8. August finden sich auch zwei Angebote für Schreibende: Der Lyriker Ulf Stolterfoht bietet eine Lyrikwerkstatt an, der Stuttgarter Rainer Wochele übernimmt den Part für die künstlerische Erzählprosa. Bewerben kann man sich bis 10. Mai mit bis zu 10 Gedichten bzw. kurzer Prosa, auch unvollendete Werke werden genommen. Die Kosten für die einwöchigen Werkstätten (mit Unterkunft im Doppelzimmer und Vollpension) belaufen sich auf jeweils 998 Euro. Anfragen zu Bewerbung und Inhalten unter Tel. (08341) 906 660, Schwäbischer Kunstsommer, Klosterring 4, 87660 Irsee, www.kunstsommer.info.

Weiter so – noch lange
IRSEE. Auch der Irseer Pegasus wird sich wieder in die Lüfte erheben (3. bis 5. Januar 2011). Zu diesem Treffen deutschsprachiger Autor/innen laden die Regionalgruppe Schwaben des VS und die Schwabenakademie ein. Es wird wie immer diskutiert, Texte werden erörtert, Fachgespräche geführt. Für die Bewerbung ist mindestens eine selbstständige Buchveröffentlichung Voraussetzung, zudem gilt es, einen bisher unveröffentlichten Text in fünffacher Ausfertigung mitzusenden und zwar zum Thema „Wie lange weiter so“, mit einer Lesezeit von max. 15 Minuten. Eine Besonderheit dieses Autorentreffens besteht in der Tatsache, dass die an dem Workshop teilnehmenden Autorinnen und Autoren die Preisträger (€ 1500,– / € 1000,– / € 500,–) selbst bestimmen. Mit der Anmeldung müssen außerdem eine Kurzvita und ein Veröffentlichungsverzeichnis eingereicht werden. Die Bewerbung muss bis 30. Oktober 2010 beim Sekretariat der Schwabenakademie Irsee, Klosterring 4, 87660 Irsee eingehen.

Young and open
BERLIN. Der open mike wird in diesem Jahr zum 17. Mal verliehen. Ausgelobt wird er von der Literaturwerkstatt Berlin und der Crespo Foundation. Er ist mit 7.500 Euro dotiert und in drei Preise geteilt: ein Preis geht an eine/n Lyriker/in, zwei Preise an Prosaautor/innen, die nicht älter als 35 Jahre sein sollten und bisher nicht veröffentlicht haben. Der Umfang des einzureichenden Textes sollte eine Lesezeit von ca. 15 Minuten haben: Das Manuskript ist bis 15. Juli in zweifacher Ausfertigung, nicht gebunden oder geheftet, einzureichen bei der Literaturwerkstatt Berlin, Stichwort „open mike“, Knaackstraße 97 (Kulturbrauerei), 10435 Berlin. Näheres unter www.literaturwerkstatt.org.




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Stand: 07.07.10